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Vincent Klink & Patrick Bebelaar

Ein Bauch spaziert durch Paris
Musikalische Lesung

Meisterkoch Vincent Klink geht gern auf kulinarische Entdeckungsreise. Nun durchstreift er mit uns die Welthauptstadt guten Essens – Paris. Dabei schildert er die Geschichte der französischen Küche von der Revolution bis heute. Er erzählt von Meisterköchen, Gourmets und der Alltagsküche und stößt dabei immer wieder auf die großen Dichter und Denker. So beobachtet er Balzacs Schlingern zwischen Fettleber und Fasten, begleitet die Brüder Goncourt bei ihren Restaurantbesuchen, sitzt mit Baudelaire und Flaubert zu Tisch. Er trifft berühmte deutsche Emigranten und erfährt etwa von Heinrich Heine, dass dieser sich von einer Art Pizza-Lieferdienst avant la lettre versorgen ließ.
Doch der Connaisseur beklagt auch das Verschwinden des alten Paris. Für das «Ritz» an der Place Vendôme besaß einst Prousts Haushälterin einen Hintereingangsschlüssel, um des Nachts für den Wahnsinnigen Zungengekitzel zu holen; Hemingway soff und Coco Chanel wohnte später hier. Mittlerweile wurde das Belle-Époque-Juwel durch eine kostspielige Modernisierung dem Geschmack der Scheichs und Oligarchen angepasst. In dem charmanten Plauderton, den seine Leser so lieben, flaniert Klink durch Gegenwart und Vergangenheit, durch Kulturgeschichte und Kulinaristik. Eine sinnenfrohe Bildungsreise für alle, die der Zauber der französischen Hauptstadt in den Bann schlägt.

Vincent Klink eröffnete 1974 in seinem Heimatort Schwäbisch Gmünd das Restaurant "Postillion". Seit 1991 betreibt er sein Restaurant "Wielandshöhe" in Stuttgart und wurde für seine Leistungen mit einem Stern und 16 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet. Zweimal wöchentlich kocht er im Mittagsmagazin "ARD Buffet". Er macht mit Begeisterung Musik und schreibt Kochbücher.

Patrick Bebelaar

studierte an der Hochschule für Musik in Stuttgart und zählt zu Deutschlands renommiertesten Pianisten. Im Jahr 2000 wurde er mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet. Er komponierte im Auftrag der Internationale Bachakademie (2002/2005), des Deutschen Literaturarchivs, der Stadt Esslingen u.v.a., arbeitet seit vielen Jahren mit internationalen Kollegen wie Michel Godard, Jo Fonda, Carol Rizzo, Herbert Joos, Günter Lenz, Pandit Prakash Maharaj, Pandit Vikash Mahraj, Hakim Ludin, u.v.a.

Bibliografie

Vincent Klink
• Kochkunst mit Vincent Klink (1998)
• Al dente. Kulinarische Genüsse trotz Zahnbehandlung (mit Volker Kreigel und Norbert Salenbauch, 1999)
• Vom Markt auf den Tischh (2000)
• Wurst (mit Wiglaf Droste und Nikolaus Heidelbach, 2006)
• Vincent und die Kochlöffelbande (2007)
• Weihnachten (mit Wiglaf Droste und Nikolaus Heidelbach, 2007)
• Wir schnallen den Gürtel weiter, Eiine Essenz aus Häuptling eigener Herd (mit Wiglaf Drose und F.K. Waechter, 2008)
• Wein (mit Wiglaf Droste und Nikolaus Heidelbach, 2008)
• Meine Küche (2008)
• Sitting Küchenbull, Gepfefferte Erinnerungen eines Kochs (2009)
• Wild (mit Wiglaf Droste und Nikolaus Heidelbach, 2008)
• Immer dem Bauch nach, Kulinarische Reisen (2011)
• Gemüse (mit Wiglaf Droste und Nikolaus Heidelbach, 2011)
• Liebe (mit Wiglaf Droste und Nikolaus Heidelbach, 2012)
• Voll ins Gemüse (2014)
• Ein Bauch spaziert durch Paris (2015)

Als Herausgeber
• Gängster Kochbuch (mit Pepe Danquart, 2004)
• Cotta's Kulinarischer Almanach (1993 bis 2001/2002)
• Häuptling eigener Herd (1999-2014)
• Die Rübe (1986 bis 1992)
• Campus Culinaire (mit Karin Becker und Thomas Vilgis)
• Journal Culinaire

 

Diskografie

• Immer dem Bauch nach, Kulinarische Reisen (2011)
• Wurst (mit Wilgaf Droste und Nikolaus Heidelbach, 2012)
• Stupor Mundi (Bebelaar / Klink / Godard / Murgia / Rizzo, 2015)

Pressestimmen

...Nun ist es keineswegs so, dass der musizierende Küchenbulle, dessen Frau im Übrigen sein Flügelhornspiel angesichts der zahlreichen sonstigen Verpflichtungen für "total überflüssig" hält, Rezepte vorgetragen hätte. Vincent Klink ist ein Plauderer ohne Allüren, er kokettiert schon mal mit seiner Leibesfülle, nennt die Dinge aber beim Namen, mitunter ohne Rücksicht auf sensible Ohren.    Schwarzwälder Bote 23.06.15

...Ebenso ungewöhnlich der musikalische Rahmen. Vor sechs Jahren erlernte Multitalent Klink das Spiel auf dem Bass-Flügelhorn, und davon gab er unebekümmert interessante Proben seines beachtlichen Lernfortschritts. Nun mag Vincent Klink vielleicht nicht der Beste unter den Bass-Flügelhornisten sein, aber unter den Bass-Flügelhornisten ist er mit Sicherheit allemal der beste Koch.    Südwest Presse 23.06.15

..Vincent Klink kocht nicht nur mit Zutaten virtuos sondern auch mit Worten. Die vollmundigen Stilblüten regten den Leseappetit auf Klink-Literatur an und waren zusammen mit seinem trockenen gemütlichen Vortrag höchst komisch.     Augsburger Allgemeine Zeitung 25.02.14

..Vincent Klink spricht mit unaufdringlicher Wortgewalt, ist immer spannend, niemals langweilig, .... Mit seiner einzigartigen Mischung von Lockerheit und hintergründigem Humor, auf gut schwäbisch "fuutzdrogge", ist er absolut glaubwürdig.    Schwäbische Zeitung 21.01.14

...Man hätte dieser Mischung aus Selbstironie, Feinfühligkeit und gepflegtem Granteln noch länger zuhören können.    Ehinger Tagblatt 14.11.12

...Sehr feiner Jazz von Patrick Bebelaar gefühlvoll und gekonnt interpretiert auf dem Flügel, von Klink auf der Basstrompete begleitet und der knizze Humor, der nur so aus den Geschichten vom Leben und den Büchern des Sternekochs triefte, riss das Publikum hin.    Schwäbische Zeitung 14.11.12

...Verbal dominiert Klink auf der Bühne. In seinen Anekdoten und Lesungen beweist er Witz, literarisches Feingefühl und ein Gespür für deftige Pointen, die auch mal vom Pianisten musikalisch untermalt werden. Schön und schaurig zugleich, wenn Klink detailliert von seiner kulinarischen Reise in den Jemen erzählt oder wenn er sich ausgiebig mit dem schwäbischen Nationalgericht, dem Krautwickel, auseinandersetzt. Patrick Bebelaar begeistert mit herrlichen Improvisationen auf dem Klavier, melodischen Variationen, unterschiedlichen Rhythmen, virtuosen Läufen und abwechslungsreichen Klangbildern, die dem Publikum mal verträumt und verspielt, mal rasant und temperamentvoll serviert werden. Ruhiger, weicher und gelassener klingt das Bassflügelhorn, das von Vincent Klink gespielt wird und ganz seinem Naturell entspricht. „Musik, die weh tut, pflegen wir nicht“, sagt er. „Den Jazz liebe ich, weil er von der Improvisation lebt. Ein Prinzip, das auch in meiner Küche gilt.    Südkurier 19.11.12

… Auch an ein Frühstück im Jemen erinnert sich Klink, bei dem er erst Zeuge einer Spontanschlachtung wird und dann die beste Leber aller Zeiten serviert bekommt. Patrick Bebelaar begleitet die Worte dabei mit leicht orientalisierenden Phrasen. Der Musiker sagt übrigens kein Wort bei dieser Veranstaltung – er will nur spielen. Und wie er das tut: im Duett mit Klink und vor allem als Solist bei Jazz-Standarts oder Eigenkompositionen – dieser fulminante Tango! – bearbeitet er mit virtuoser Vehemenz seinen Flügel. Da weiß aber jede Note ganz genau, dass sie und nur sie gemeint ist!… Rupert Kopphold,    Stuttgarter Zeitung, 21.3.2012

… Vincent klink kann kochen, Trompete spielen, zeichen, geschichten schreiben und 300 Gästen in der Schorndorfer Manufaktur einen Lachmuskelkater verpassen. Gemeinsam mit dem preisgekrönten Jazzpianisten Patrick bebelaar bildet er ein perfektes Team für einen Abend voller Genüsse – in jeder Hinsicht, für alle Sinne.
… Auf das Lachen und den Applaus aus dem Publikum folgt ein selbstkomponierter Tango von Patrick Bebelaar. In der fast dreistündigen Show ziehen dessen Klavierkünste die Zuschauer ebenso in den Bann wie die Wortgewandtheit Klinks.    Schorndorfer Nachrichten 17.01.2012

… Der Abend lebt natürlich auch vom fantastischen Klavierspiel Patrick Bebelaars. Er zählt zu Deutschlands renommiertesten Pianisten und wurde vor allem durch sein Cross-over von Klassik, Jazz und Musik anderer Kulturen bekannt. Im Zusammenspiel mit Klink am Flügelhorn bleibt Bebelaar genug Raum, um zu improvisieren. Und in seinen Solostücken darf er sich so richtig in Szene setzen. Bebelaar und Klink kennen sich seit vielen Jahren und ihre Lust miteinander zu musizieren, die hört man dem ungewöhnlichen Duo deutlich an.    Pforzheimer Zeitung 20.12.2011

… Klink und Bebelaar, die bereits seit 2009 zusammen auftreten, sind "Brüder im Geiste.
…Beide beherrschen das musikalische Metier bestens, wie sie in der ausverkauften Aula im Schulzentrum Mörschel beweisen…    Badische Neueste Nachrichten 06.12.11

… Begleitet wird er von Patrick Bebelaar am Flügel. Nein! "Begleitet" ist wirklich viel zu wenig gesagt. So sensibel, einfühlsam und kollegial wie Bebelaar Klink auffängt, leitet und unterstützt – das verdient Hochachtung. Der Pianist spürt einfach, wann er loslegen darf und wann er sich zurückhalten muss.
Spätestens in seiner Tangoimprovisation zeigt er dann einiges von dem, was ihn ausmacht: perlende Läufe, wunderschöne melodische Einfälle und kräftige harmonische Zeichnung. Mal dämpft er mit der Hand Saiten ab, mal zupft er sie bei getretenem Pedal, und es entsteht ein Klangbild, das man so noch nicht gehört hat. Selbst wenn er schwierige rhythmische Dinge anpackt, verlässt Bebelaar doch niemals den Groove, man kann immer schön mit dem Fuß mitwippen.
Ein amüsanter Abend, kurzweilig, pointiert und heiter. Zwei gut gelaunte Akteure, tolle Geschichten und schöner Jazz – diese würzige Mischung verdient fünf Sterne.    Schwarzwälder-Bote 15.11.11

… Zudem hat Bebelaar für die Lesung mit Klink selbst komponiert. Als der Koch von seinen kulinarischen Erlebnissen im Jemen berichtet, vom Schlachten der Ziege, von deren Leber, die ihm samt Zwiebeln zum Frühstück serviert wird, spielt der Pianist dazu. Die bildliche Sprache, die Musik – all das ergibt Kopfkino vom Feinsten.    Donau-Zeitung 27.09.11

Vincent Klink, der Bassflügelhornspieler hat sich dazu mit dem ausgezeichneten Jazz-Pianisten Patrick Bebelaar aus Stuttgart tatkräftige Unterstützung und Bereicherung mitgebracht. „Fly Me To The Moon“, „Lil’ Darlin’“, der „St. Louis Blues“ oder Eigenkompositionen von Bebelaar schmeicheln ganz anderen Rezeptoren in der Zuhöreraufmerksamkeit als das gesprochene Wort und bereiten die entsprechenden Hirnregionen auf den musikalischen Höhepunkt mit Patrick Bebelaars rasant-virtuos dargebrachtem Piano-Solostück vor. Die besonders reizvolle Mischung von Literatur und Musik ergibt sich im „Frankfurt Blues“. Mit Flügelhorn-Intro und Klavieruntermalung kommt die Geschichte aus dem Sheraton-Hotel am Frankfurter Flughafen zum Thema „Kein Ei geht nixe“ (auch hier ein Exkurs zum Thema Essen) sehr lustig und eindringlich über.    Augsburger Allgemeine 06.04.11

"Alltagsbetrachtungen, humorvoller Lebensrückschau und musikalischen Einlagen von Jazz bis Blues. Dies mag als ungewöhnliche Mischung erscheinen, doch das vom Literaturhaus eingeladene Trio harmoniert perfekt und belohnt sein Publikum mit zwei kurzweiligen Stunden.
Seit 1999 geben Meisterkoch Klink und der provokante Autor Droste die Vierteljahreszeitschrift "Häuptling Eigener Herd" mit Arbeiten von Schriftstellern, Cartoonisten und Humoristen heraus, nach eigenen Angaben "Lebensmittel für Hirn und Wanst". Aus der aktuellen Ausgabe "Resterampe" kamen an diesem Abend Texte zu Gehör.
Mit Bebelaar bildet Klink ein virtuoses Jazzduo, wobei der kochende Hobbymusiker den Stuttgarter Pianisten stimmungsvoll bei Standards wie "Fly Me To The Moon" auf dem Bassflügelhorn begleitete. Als Solist gefielen Bebelaars Improvisationen, die jedes Motiv von ruhig bis temporeich variierten und so die Spannung hielten. …"    Darmstadt Echo 17.05.11

"Vincent Klink, der Bassflügelhornspieler hat sich dazu mit dem ausgezeichneten Jazz-Pianisten Patrick Bebelaar aus Stuttgart tatkräftige Unterstützung und Bereicherung mitgebracht. "Fly Me To The Moon", "Lil' Darlin'", der "St. Louis Blues" oder Eigenkompositionen von Bebelaar schmeicheln ganz anderen Rezeptoren in der Zuhöreraufmerksamkeit als das gesprochene Wort und bereiten die entsprechenden Hirnregionen auf den musikalischen Höhepunkt mit Patrick Bebelaars rasant-virtuos dargebrachtem Piano-Solostück vor. Die besonders reizvolle Mischung von Literatur und Musik ergibt sich im "Frankfurt Blues". Mit Flügelhorn-Intro und Klavieruntermalung kommt die Geschichte aus dem Sheraton-Hotel am Frankfurter Flughafen zum Thema "Kein Ei geht nixe" (auch hier ein Exkurs zum Thema Essen) sehr lustig und eindringlich über."    Augsburger Allgemeine 06.04.11

"… Vincent Klink und Patrick Bebelaar, der Koch und der Musiker, ergänzten sich glänzend, der eine erzählte und las, der andere spielte - und das mitreißend…"
    Südwestpresse 18.01.11

 

 

Vincent Klink und Patrick Bebelaar Foto: Rüdiger Schestag
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