Tom Produkt
Kohlhöfen 17
20355 Hamburg
Tel: +49 40 433152


Selim Özdogan

Wieso Heimat, ich wohne zur Miete

Krishna Mustafa wird von Laura verlassen, weil er seine Identität noch nicht gefunden hat. Aber wer hat das schon? Egal, Krishna lässt es auf einen Versuch ankommen und zieht vorübergehend von Freiburg nach Istanbul. Dort will er seinen Vater treffen, die Türkei kennenlernen und seine Wurzeln suchen.
Ein halbes Jahr später weiß er über seine Wurzeln zwar immer noch nicht mehr, dafür aber eine ganze Menge über die Türken und die Deutschen, über Erdogan und den Gezi-Park, über Moscheen und Starbucks, darüber, wie man mithilfe von Gebets-Apps zum guten Moslem und mithilfe des richtigen Haarschnitts zum Terroristen wird.
Ein grandios kluger und grandios komischer Roman, der Vorurteile entlarvt, Klischees bloßlegt, der viel über die Türkei von heute zu sagen hat – und dabei ungeheuren Spaß macht.

Selim Özdogan, Sohn türkischer Eltern, wurde 1971 in Köln geboren, wo er heute noch lebt. Seit seinem Debüt „Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist“ hat er zahlreiche Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht, zuletzt „Der Klang der Blicke“, Geschichten (2012) und „DZ“, Roman (2013). „Wieso Heimat, ich wohne zur Miete“ hat er geschrieben, nachdem er ein halbes Jahr in Istanbul gelebt hat. Er ist zwar versehentlich auf Öl gestoßen, als er bei der Suche nach seinen Wurzeln zu tief gegraben hat, dennoch ist ihm die gegenwärtige Türkei ein noch größeres Rätsel als Deutschland.

Bibliografie

1995 Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist, Rütten & Loening*
1996 Nirgendwo & Hormone, Rütten & Loening, Berlin*
1998 Ein gutes Leben ist die beste Rache, Rütten & Loening*
1999 Mehr, Rütten & Loening*
2000 Im Juli, Europa Verlag
2002 Ein Spiel, das die Götter sich leisten, Aufbau Verlag
2003 Trinkgeld vom Schicksal, Aufbau Taschenbuchverlag
2005 Die Tochter des Schmieds, Roman, Aufbau Verlag
2006 Tourtagebuch, Kartaus Verlag
2009 Zwischen zwei Träumen, Edition Lübbe
2010 Ein Glas Blut, Asphalt & Anders Verlag
2011 Heimstraße 52, Aufbau Verlag
2012 Kopfstand im Karma-Taxi, Bekenntnisse eine Pranajunkies, Edition Spuren
2012 Passen die Schuhe, vergisst man die Füße, Kolumnensammlung, asphalt&anders,
2012 Der Klang der Blicke, Geschichten, Haymon

* auch im Aufbau Taschenbuchverlag, Berlin erschienen


 

Diskografie

2000 Traumland, CD Live Mitschnitte, Der Audio Verlag
2003 Tüten und Blasen, 2-CD Live Mitschnitte, Palimpsest Verlag
2009 Zwischen zwei Träumen, Lübbe Audio
2012 Ein weiteres Verlangen, Bandcamp
2012 Hundert Hörer, Bandcamp

Pressestimmen

Pressestimmen zu „Die Tochter des Schmieds“:

„’Wenn alle Menschen dieses Buch lesen würden, hätten wir mit Sicherheit eine bessere Welt’, hat Fatih Akin geschwärmt. Glauben Sie ihm!“ Brigitte

„Die unsentimentale, verhaltene Poesie dieses Buches wärmt die Seele wie Spätsommerwind.“ Sächsische Zeitung

„Selim Özdogan bringt alles auf den Punkt: Vergessene Bräuche, Gerüche, Gesichter und Redewendungen … Welch eine Poesie, welch ein Verstand, welch eine Reflexion wird mit dieser Erzählung freigesetzt! Ein ganz großes Buch!“ Fatih Akin
 

 

Foto: Malwine Rafalski
BUCHUNGSANFRAGE
LIVE TERMINE
AKTUELLES BUCH
Wieso Heimat, ich wohne zur Miete
AKTUELLE CD
Hundert Hörer

LINKS