zusammen mit Rudi Hurzlmeier wird ein spaciges Bilderlesungsvergnügen präsentiert: „Das Urknall-Komplott“
Sprechende Brüste, die Wehrpflicht für Einzeller, Menschen in Gurkenhäusern, weibliche Androiden im Kanzleramt – all diese Dinge gibt es wirklich! Sonst hätte Nic Schulz sie ja nicht gemalt. Gedankt hat man’s ihm nicht. Der mysteriöse Zukunftsforscher wurde verhöhnt und ausgelacht, Opfer einer weltweiten Verschwörung. Am Ende bleibt ein leerer Raumanzug, ein Mondauto im Parkverbot und die bange Frage: War Schulz der erste Transvestit, der den Erdtrabanten betreten hat?
Dafür gibt es handfeste Beweise, nämlich viele prächtige, atemberaubende Bilder, die der Maler und Cartoonist Rudi Hurzlmeier (HörZu, Bunte, Titanic, Penthouse) in seinem Münchner Atelier entdeckt hat. Gemeinsam mit Ex-Titanic-Chef Oliver Maria Schmitt, Futurist auf dem zweiten Bildungsweg, präsentiert er ein unglaubliches Forscherleben in bunten Bildern und erschütternden Selbstzeugnissen. Nonsens auf Weltraumniveau: Leben, Sterben & Erben des Nic Schulz, einem würdigen Nachfahr des legendären Arnold Hau.
Oliver Maria Schmitt, 1966 in Heilbronn am Neckar geboren, vormals Sänger und Gitarrist der Punkband „Tiefschlag“, studierte Rhetorik und Kunstgeschichte in Tübingen und Leeds. Er war Chefredakteur des Satiremagazins „Titanic“, schrieb Musicals über das Bauhaus („FlachDachKrach!“) und die Broiler-Kette Wienerwald („I want to hold your Hendl“), Bücher über Dichter („Gute Güte, Göthe!“), über Deutschland („Hit me with your Klapperstock“) und die Neue Frankfurter Schule („Die schärfsten Kritiker der Elche“). 2006 legte er mit seinem Erzähldebüt „AnarchoShnitzel schrieen sie“ den weltweit ersten „Punkroman für die besseren Kreise“ vor. Zuletzt erschien „Der beste Roman aller Zeiten“. 2009 wurde ihm der Henri-Nannen-Preis verliehen.
„Schmitt ist als Performer eine echte Schau. Sollte er in Eurer Nähe eine Lesung machen, unbedingt hingehen.“ (satt.org)
„Er flüstert und zischt, säuselt und singt, brüllt und bollert, bis ihm das Blut in den Kopf steigt und die lila Grundfarbe seines Sakkos annimmt. Dabei bläst er seine Backen auf, fuchtelt mit den Händen in der Luft, wechselt Stimmlage und Akzent nach Belieben. Der Mann gibt alles, er trägt nicht vor, sondern zündet ein Feuerwerk.“ (Nordwest Zeitung)

