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Martin Sonneborn

Das Partei-Buch. Wie man in Deutschland eine Partei gründet und die Macht übernimmt

Fast zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer versucht eine schmierige kleine Oppositionspartei, in Deutschland die Macht zu übernehmen! Als TITANIC-Chefredakteur hat Martin Sonneborn im August 2004 Die PARTEI gegründet, um die Mauer wieder aufzubauen. Heute hat sie über 8000 Mitglieder in Ost und West und immer noch erklären Leute: „Schon mein Großvater war in der Partei, ich möchte auch zu euch!“ Das politische Handwerk hat Sonneborn von der Pike auf gelernt: Zuerst ist er in sämtliche deutschen Parteien eingetreten, dann führt er mit seiner TITANIC-Redaktion medienwirksame Wahlkämpfe im Namen der Hessen-CDU („Die Ausländer sind da. Schöne Scheiße. Ihre CDU“), der Möllemann-FDP („Judenfrei und Spaß dabei!“) und der Bayern-SPD („Wir geben auf. SPD“). Auch die Aktionen der PARTEI – Mauerbau am 9. November an der innerdeutschen Grenze (mit Hilfe der IG Bau), Versteigerung von TV-Wahlwerbespots zur Bundestagswahl, Staatsbesuch in Georgien, Kanzlerkandidatinnen-Casting vor 800 Zuschauern („Wir suchen junge, hübsche Frauen mit politischen Visionen!“) – sind stets von Medieninteresse begleitet.

Das Buch vom unaufhaltsamen Aufstieg der PARTEI ist ein unentbehrliches Brevier für jeden, der in Deutschland an die Macht möchte: Lustiger als das CDU-Parteibuch, auflagenstärker als das SPD-Parteibuch, seriöser als die gesamte FDP!

Martin Sonneborn war von 1995-1999 Redakteur, dann bis 2005 Chefredakteur bei TITANIC. Seit 2006 leitet er das Satireressort bei Spiegel Online. Holte, wenn man „FAZ“, Tagesthemen und Rudi Völler glauben darf, die Fußball-WM 2006 nach Deutschland. Über seinen Film „Heimatkunde“, der im Herbst 2008 in den Kinos lief, schrieb der „Berliner Kurier“: „Üble Ossi-Hetze im Kino“, der „Spiegel“ urteilte: „Eine schaurig schöne Momentaufnahme zum Stand der Einheit.“

„Nach der Lesung können Sie Ihre eigene Partei gründen und in Deutschland die Macht übernehmen. Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort - ich wiederhole: Mein Ehrenwort“ (Martin Sonneborn, Bundesvorsitzender Die Partei)

Bibliografie

  • Ich tat es für mein Land. Wie TITANIC einmal die Fußball-WM 2006 nach Deutschland holte: Protokoll einer erfolgreichen Bestechung, Bombus 2005
  • Das Partei-Buch. Wie man in Deutschland eine Partei gründet und die Macht übernimmt, Kiepenheuer & Witsch 2009
  • Titanic - das endgültige Satirebuch: Das Erstbeste aus 30 Jahren, Rowohlt Berlin 2009 (mit Pit Knorr, Oliver Maria Schmitt, Mark-Stefan Tietze und Hans Zippert)

Diskografie

  • Das Partei-(Hör)Buch. Wie man in Deutschland eine Partei gründet und die Macht übernimmt, Randomhouse 2009 (mit Serdar Somuncu)

Pressestimmen

„Deutschlands Chefsatiriker“ (Süddeutsche Zeitung)

„Ungekrönter König der deutschen Satire“ (Neue Presse Hannover)

„Dieser Mann will es wissen. Yes he can!“ (Spiegel Online)

„Blicke in die deutsche Seele – Martin Sonneborn wagt sie. Freundlich, hintersinnig, mit klarer Mission.“ (heute journal)

„Martin Sonneborn ist ein Partisan der Parodie.“ (Die Welt)

„Er ist ein Spalter, ein subversiver Wühler, doch er weiß, was sich gehört.“ (Der Spiegel)

„Deutschlands bösester Satiriker. Doch Sonneborn hat noch eine zweite Seite, die sich mit dem Brachialsatiriker aufs Trefflichste verbindet: Im Grunde seines Herzens ist er Feuilletonist.“ (Rheinischer Merkur)

„Total krank, sehr verletzend und überhaupt nicht witzig!“ (The Sun)

„Zum Heulen traurig!“ (Franz Josef Wagner, Bild)

 

Foto: Martin Sonneborn
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