Dennis Gastmann ist Abenteurer, Reiseschriftsteller und leidenschaftlicher Gonzo-Journalist: Seine Geschichten tänzeln auf der literarischen Grenze zwischen Fakt und Fiktion. Er studierte Politik

Foto: Axel Martens

Dennis Gastmann ist Abenteurer, Reiseschriftsteller und leidenschaftlicher Gonzo-Journalist: Seine Geschichten tänzeln auf der literarischen Grenze zwischen Fakt und Fiktion. Er studierte Politik und Journalistik in Hamburg, stieg bei der Satiresendung „extra3“ ein und reiste anschließend jahrelang für die Auslandsmagazine der ARD um den Globus. Die Fernsehreportagen, die Gastmann „Mit 80.000 Fragen um die Welt“ führten, wurden mehrfach ausgezeichnet und für den Grimme-Preis nominiert. Inzwischen erkundet er das, was dem Kameraauge eher verborgen bleibt: Die verschwiegene Welt der Millionäre und Milliardäre, unentdeckte Länder wie die Republik Karakalpakstan oder die Geheimnisse einer funkelnden, japanischen Nacht.

Programm

  • Der vorletzte Samurai

    Rätsel, Regeln und Rituale - Dennis Gastmann macht sich auf, Japan zu erkunden, ein Land, das noch immer unvergleichlich fremd und geheimnisvoll wirkt. Dabei ist er nicht allein: Natsumi, seine Frau, die aus einer Samurai-Familie stammt, begleitet ihn. Die beiden bereisen den gesamten Inselstaat, von den grünen Gipfeln auf Hokkaidō bis zu den Vulkanen auf Kyūshū, und verlieren sich immer wieder im Lichterrausch der Metropolen. Japan, wie es sich der Westen vorstellt, erlebt Gastmann im Neongewitter eines Tokyoter Roboterrestaurants. In einer Bar in Kagoshima wird er selbst als Fremder bestaunt: „Wir sitzen hier seit dreißig Jahren“, erzählen ihm die Trinkenden, „und noch nie hat sich ein Gaijin hereingetraut.“ Schließlich, in den „sieben Höllen“ von Beppu, das für seine heißen Quellen bekannt ist, sucht er nach Ruhe und begegnet einem ergrauten Herrn im Yukata, der plötzlich rauchend vor ihm sitzt. Ist er der Geist eines Samurai?

  • Mit 80 000 Fragen um die Welt, Rowohlt Berlin 2011
  • Gang nach Canossa – ein Mann, ein Ziel, ein Abenteuer, Rowohlt Berlin 2012
  • Geschlossene Gesellschaft: Ein Reichtumsbericht, Rowohlt Berlin 2014
  • Atlas der unendeckten Länder, Rowohlt Berlin 2016
  • Der vorletzte Samurai, Rowohlt Berlin 2018

 

„Dennis Gastmann ist ein außergewöhnlicher Reporter, der uns Zuschauer nicht als Wissender, sondern als Fragender durch die Welt führt. Mit großen Augen schaut er sich alles an, fragt nach, probiert aus – und staunt.“ (FAZ.net)

„Gastmann ist ein brillanter Beobachter, mit einem Hang zu kleinen Bösartigkeiten.“ (NDR Kultur)

„Ein Lichtblick!“ (taz)

„Hartnäckig wie Michael Moore und furchtlos wie Borat.“ (Geo)

zu „Mit 80.000 Fragen um die Welt“:
„Drastisch, komisch, mitunter gefährlich, aber durchweg überraschend.“ (Focus)

zu „Gang nach Canossa“:
„Eine Glückserfahrung. Und ein Glück für die Leser, dass Gastmann sie unverstellt und uneitel an seinen Leiden und Freuden teilhaben lässt.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„Ein Geheimtipp.“ (taz)