„Das beste Fußballmagazin Deutschlands“ lobt der Tagesspiegel und der Spiegel findet "Die schönste Fußballprosa der Republik". Beide meinen 11FREUNDE, das Magazi

Foto: 11 Freunde

„Das beste Fußballmagazin Deutschlands“ lobt der Tagesspiegel und der Spiegel findet "Die schönste Fußballprosa der Republik". Beide meinen 11FREUNDE, das Magazin für Fußballkultur aus Berlin. Seit dem Jahr 2000 bereichert es die hiesige Fußballszene mit großen Reportagen und Interviews jenseits von drögen Tabellen und Statistiken. Vor allem aber hat 11FREUNDE eines: unschlagbaren Humor. Mal werden die neuesten Beziehungen von Lothar Matthäus seziert, mal das Wesen der deutschen Spielerfrau von Angela Hässler bis Claudia Effenberg nacherzählt. Und am Ende des Heftes kolumniert seit immer der feuchtfröhliche Günter Hetzer mit seinen Kumpel Delle und Waldi. Und eben dieser Humor geht seit 2005 auch auf Lesereise. Die Redakteure Philipp Köster und Jens Kirschneck bereisen mit Texten und Filmen im Gepäck das Land. Temporeich und immer auf Rasenhöhe erzählen die beiden freundlichen Fußballfanatiker von Telefonaten mit Lothar Matthäus, Besuchen beim sonntäglichen Fußballfrühschoppen „Doppelpass“ und verregneten Auswärtsfahrten nach Rostock. Dazu gibt es rasante Filme, von vergurkten Interviews am Spielfeldrand und popelnden Bundestrainern. Und sie haben dabei, wie der große Theoretiker Andreas Möller es einmal formulierte, „vom Feeling her ein gutes Gefühl“.

Jens Kirschneck, geboren 1966 in Minden. Journalist seit den frühen 90ern, zuerst bei der Wochenzeitung Bielefelder StadtBlatt, später für die Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau und andere. Parallel langjährige Erfahrungen als Lesebühnenautor. Seit 2005 bei 11FREUNDE in Berlin, seitdem als „11 Freunde Lesereise“ regelmäßig mit Philipp Köster auf Tour.

Philipp Köster, geboren 1972 in Bobingen bei Augsburg. 1995 Mitbegründer des Arminia Bielefeld-Fanzines „Um halb vier war die Welt noch in Ordnung“, seit 2000 Chefredakteur des Fußballmagazins 11FREUNDE. Nebenher immer mal wieder Kolumnist, mal für den Tagesspiegel, Spiegel Online, mal für den RBB-Sender Radio Eins. Am 21. Dezember 2010 wurde Philipp Köster vom Medium Magazin zum „Sportjournalisten des Jahres 2010“ gewählt.

Programm

  • 11 Freunde Lesereise Zwei – Jetzt wird geheiratet, Live-Mitschnitt, Wortart 2007 (Hörbuch)
  • 11 Freunde Lesereise, Live-Mitschnitt, Wortart 2006 (Hörbuch)
  • Eier, wir brauchen Eier! 500 Dinge über Fußball, Heyne 2010
  • Ich sag nur ein Wort: Vielen Dank!, Heyne 2012

Philipp Köster

  • Die 100 besten Spiele aller Zeiten: Erweiterte, aktualisierte Ausgabe, Heyne 2014
  • Ballgefühl und Rassehasen, Klett Cotta 2005
  • Fast jedes Tor ein Treffer, Rowohlt 2006
  • Viererkette auf der Doppelnull, Klett Cotta 2010
  • Die 100 besten Spiele aller Zeiten, Südwest 2011
  • Fast alles über 50 Jahre Bundesliga, KiWi 2013 (mit Christoph Biermann)

Jens Kirschneck

  • Arminia Bielefeld – Ein Verein will nach oben, Werkstatt 1997 (mit Klaus Linnenbrügger)
  • Zirkeltraining, Verbrecher Verlag 2004
  • Arminia Bielefeld – 100 Jahre Leidenschaft, Werkstatt 2005 (diverse Autoren)
  • Tragik im Alltag, Verbrecher Verlag 2006

 

  • 11 Freunde Lesereise, Live-Mitschnitt, Wortart 2006
  • 11 Freunde Lesereise Zwei – Jetzt wird geheiratet, Live-Mitschnitt, Wortart 2007

Studio-Hörbücher als Aboprämien

  • Telekolleg Fußball 2008
  • Fußballballett 2009
  • 11 Freunde intim 2011

zu „Was kostet die Welt“:

„Bitterböse und mit dem nötigen Weltekel und dem großen Mittelfinger erzählt.“ (ARD-Morgenmagazin)

„Was kostet die Welt ist eine Reise in die scheinbare Normalität; in eine Welt, die sich dem Protagonisten mit guten Gründen im Verlauf als immer fremder und ferner offenbart. Nagel ist eine unterhaltsame, intelligente, mitunter wahnsinnig komische und glücklicherweise nie hämische Geschichte gelungen.“ (Jan Müller, Tocotronic)

„Vergiss New York, vergiss Damaskus, vergiss Billigflüge und die Erlösung, Punk- und Popliteratur sowieso – hier kommt die Mosel. Kann mich nicht erinnern, wann in deutscher Sprache das Ist zuletzt schärfer seziert wurde. Die Sprachbilder sind genauso lässig wie entlarvend, die Handlung ist genauso einnehmend wie fatal. Nagel macht dich fertig, und gerade das liest sich wunderschön.“ (Linus Volkmann)

„Yippie Yippie Yeah, endlich feinsinniger Krawall und Remmidemmi in der Literatur. (Hilmar Bender)

„Der Fremdenverkehrsverband Mosel wird dieses Buch wohl eher nicht in seine Liste empfehlenswerter Reiseliteratur aufnehmen. Dafür nehme ich es in meine Liste ´Die besten Bücher übers Scheitern´. Das hier hat ein großes Herz und dabei doch die Faust in der Tasche, spricht Dinge aus, die man sich selbst nicht sagen traut, ist schonungslos, wahnwitzig und einnehmend - und das alles in geschliffener Sprache und einem perfekten Rhythmus.“ (Markus Kavka)

Was kostet die Welt steigert sich an Intensität von Seite zu Seite, um schliesslich in einer besoffenen Katharsis zu enden. Dieses Buch zu lesen, ist ein bisschen so wie Achterbahn fahren. Man will nicht, dass der Abgrund sich vor einem auftut, freut sich aber irgendwie doch darauf, dass es gleich passiert.“ (Mille Petrozza, Kreator)