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Jürgen Teipel

Ich weiß nicht

„Als würde man eine Flasche klaren Wassers ansetzen und in einem Zug austrinken.“ (Hans Nieswandt)

„Das Buch ist kreisförmig. Ich habe nach der letzten Seite gleich wieder von vorne angefangen.“ (Inga Humpe, 2raumwohnung)

Vier Menschen aus vier verschiedenen Ländern unterwegs in Mexiko. Zunächst scheinen sie sich im ganz normalen Beziehungswirrwarr aus Anziehung und Ablehnung zu verlieren. Aber dann entdecken sie immer mehr, wie ähnlich sie sich eigentlich sind – und damit auch die Verbindung zu den Dingen an sich. Irgendwann sind sie es selbst, die zur bunt blühenden Kakteenwüste werden.
„Ich weiß nicht“ ist ein Abenteuerbuch – die Geschichte einer sowohl inneren als auch äußeren Reise. Erzählt wird vor allem durch Andeutungen, Tupfer und Lücken, die der Empfindungswelt des Lesers umso mehr Raum geben. Ein moderner „Fänger im Roggen“, der wie zufällig in der Techno-Szene spielt.

Jürgen Teipel, geboren 1961, kam durch die Herausgabe seines Punk-Fanzines „marionett“ zum Schreiben. Er veranstaltete Konzerte mit Bands wie Malaria!, Abwärts oder den Toten Hosen, war DJ, organisierte Ausstellungen und schrieb u.a. für Spex, Frankfurter Rundschau, Neue Zürcher Zeitung, Rolling Stone, Der Spiegel und Die Zeit. 2001 erschien bei Suhrkamp „Verschwende Deine Jugend“, sein Doku-Roman über den deutschen Punk und New Wave, der auf breite Anerkennung stieß und von der Presse gerühmt wurde.

Bibliografie

  • Verschwende deine Jugend, Suhrkamp 2001
  • Ich weiß nicht, Dumont 2010

Pressestimmen

Pressestimmen zu „Ich weiß nicht“:

„Die Mischung aus Transzendenzhoffnung und Besänftigungspotenzial, die in diesem Buch steckt, ist enorm. So viel Erbauung war lange nicht mehr. Die Jugend von heute hat es gut: Mit Jürgen Teipels Techno-Trip gibt es nun eine ernsthafte Alternative zu Hermann Hesse und Paolo Coelho.“ (Ulrich Rüdenauer, Frankfurter Rundschau)

„Es ist in ›Ich weiß nicht‹ viel von Energie die Rede, vom Strahlen und Leuchten, und irgendwann färbt dieses Strahlen und Leuchten auch auf die Sprache des Romans ab." (Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel)

„Jürgen Teipel ist mit seinem Techno-Roman ein toller Balanceakt zwischen Peinlichkeit und Prägnanz gelungen. Überraschender hätte die Fortsetzung von ›Verschwende Deine Jugend‹ kaum ausfallen können.“ (Dietrich Roeschmann, Badische Zeitung)

Pressestimmen zu „Verschwende Deine Jugend“:

„Atemberaubend spannend" (Süddeutsche Zeitung)

„Spannender als ein Kriminalroman“ (Frankfurter Rundschau)

„Dieses Buch kann Tote zum Leben erwecken“ (De:Bug)