„Als würde man eine Flasche klaren Wassers ansetzen und in einem Zug austrinken.“ (Hans Nieswandt)
„Das Buch ist kreisförmig. Ich habe nach der letzten Seite gleich wieder von vorne angefangen.“ (Inga Humpe, 2raumwohnung)
Vier Menschen aus vier verschiedenen Ländern unterwegs in Mexiko. Zunächst scheinen sie sich im ganz normalen Beziehungswirrwarr aus Anziehung und Ablehnung zu verlieren. Aber dann entdecken sie immer mehr, wie ähnlich sie sich eigentlich sind – und damit auch die Verbindung zu den Dingen an sich. Irgendwann sind sie es selbst, die zur bunt blühenden Kakteenwüste werden.
„Ich weiß nicht“ ist ein Abenteuerbuch – die Geschichte einer sowohl inneren als auch äußeren Reise. Erzählt wird vor allem durch Andeutungen, Tupfer und Lücken, die der Empfindungswelt des Lesers umso mehr Raum geben. Ein moderner „Fänger im Roggen“, der wie zufällig in der Techno-Szene spielt.
Jürgen Teipel, geboren 1961, kam durch die Herausgabe seines Punk-Fanzines „marionett“ zum Schreiben. Er veranstaltete Konzerte mit Bands wie Malaria!, Abwärts oder den Toten Hosen, war DJ, organisierte Ausstellungen und schrieb u.a. für Spex, Frankfurter Rundschau, Neue Zürcher Zeitung, Rolling Stone, Der Spiegel und Die Zeit. 2001 erschien bei Suhrkamp „Verschwende Deine Jugend“, sein Doku-Roman über den deutschen Punk und New Wave, der auf breite Anerkennung stieß und von der Presse gerühmt wurde.

