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Frank Schulz

Mehr Liebe. Heikle Geschichten

„Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen.“ Dieser Aphorismus von Marie von Ebner-Eschenbach entflammte Frank Schulz vor vielen Jahren. Seitdem arbeitete er immer wieder an einem Erzählband, der den Satz in seinen verschiedensten Facetten beleuchten soll. Das Spektrum reicht dabei von freundschaftlicher und familiärer über die erotische und romantische Liebe bis hin zum Haß.
Die junge Katja begegnet ausgerechnet auf ihrer Hochzeitsreise dem Mann, von dem sie schon ihr ganzes Leben träumte (und der natürlich nicht mit dem frischgebackenen Ehemann identisch ist). Das grundgute Dörchen entdeckt kurz vor ihrer goldenen Hochzeit einen Streichholzbrief des „Moulin Rouge“ in der Manteltasche ihres Mannes und macht sich tapfer zur Recherche auf die Reeperbahn auf. In einem „Pop-Tetrameron“ wird der Einfluß von speziellen Songs der Siebzigerjahre auf das Liebesleben beschrieben, in einer „Trilogie der Gewalt“ das Gegenteil von Liebe – u.v.m.
Nach einem auf Vervollständigung fokussierten Jahr erscheint das Buch mit dem Titel „Mehr Liebe“ nunmehr am 22. Februar 2010: knapp zwei Dutzend „heikle Geschichten“ (so der Untertitel) in Form von Erzählungen, Kurzgeschichten, Novellen, Miniaturen, Collagen. (Zeitgleich wird ein Hörbuch mit ausgewählten Geschichten erscheinen, gelesen von Harry Rowohlt und dem Autor.)

Frank Schulz, geb. 1957 in Hagen bei Stade. Lebt als freier Autor in Hamburg. Seine Romantrilogie „Kolks blonde Bräute“ (1991), „Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien“ (2001) und „Das Ouzo-Orakel“ (2006) ist ein großer Publikums- und Kritikererfolg. Bekam 2004 den Hubert-Fichte-Preis und 2006 den Irmgard-Heilmann-Preis der Stadt Hamburg.

„Frank Schulz, dieser einsam herausragende Erzähler…“ (Edo Reents, FAZ)

„So hätte Arno Schmidt geschrieben, wenn er nicht bescheuert gewesen wäre.“ (Gerhard Henschel)

„Sowieso mein Lieblingsautor.“ (Harry Rowohlt)

Bibliografie

  • Kolks blonde Bräute, Haffmans Verlag 1991
  • Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien, Haffmans Verlag 2001, Eichborn Berlin 2002
  • Das Ouzo-Orakel, Eichborn Berlin 2006
  • Die Hagener Trilogie im Schuber, Zweitausendeins 2008
  • Naturlyrik, Anfängerkurs. Gelegenheitsverse, Haffmans Verlag 2008
  • Mehr Liebe. Heikle Geschichten, Galiani Berlin 2010

Diskografie

  • Kolks blonde Bräute, Zweitausendeins 2004, Randomhouse 2007
  • Mehr Liebe. Heikle Geschichten (mit Harry Rowohlt und Peter Jordan), Hörbuch Hamburg 2010

Pressestimmen

„Frank Schulz ist ein Meister der Komik. Um die Misere ins Komische zu wenden, zieht er alle Register: Scherz, Satire, Ironie, Kalauer, Parodie, Nonsens et alia. Ein humoristisch-realistisches Monumentalwerk.“ (Michael Kohtes, Die Zeit)

„Ein Meisterwerk der literarischen Hochkomik.“ (Stephan Maus, Süddeutsche Zeitung)

„Frank Schulz. Kann man sich leicht merken. Und muss man sich merken. Denn er zählt zu den genauesten, unterhaltsamsten und wortgewaltigsten Autoren des Landes.“ (Stern)

„... das ist abgrundtief komisch. (...) einer der genialsten Schelmen- und Entwicklungsromane der Gegenwart!“ (Focus)

„Ein Meisterwerk“ (Titanic)

„Nimm und lies! Hier warten Sprachkunst, Herzensbildung, Witz!“ (Intro)

„Schulz ist Kult“ (Paul Kersten, NDR-Kulturjournal)

 

Foto: Hans Saalfeld
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Mehr Liebe. Heikle Geschichten (22.02.10)
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