Frank Schulz
Onno Viets und der Irre vom Kiez
Es gibt Italo Svevos Zeno Cosini, es gibt Ingvar Ambjörnsens Elling, es gibt Sven Regeners Herrn Lehmann, es gibt Eckhard Henscheids Herrn Jackopp – und ab sofort gibt es auch noch Onno Viets
Was passiert, wenn einer wie Onno zum ersten Mal in seinem Leben eine richtig gute Idee hat?
Mitte 50, Hartz-IV-Empfänger, leicht phobisch und Noppensockenträger, bekennender Nichtschwitzer und doch ungeschlagener Meister einer Hamburg-Eppendorfschen Ping-Pong-Runde – das ist Onno. Und pleite. Zudem hat er das Finanzamt im Nacken, und es „droht“ der runde Geburtstag seiner Frau Edda. Rettung verspricht eine Eingebung aus dem Fernsehen: Er wird Privatdetektiv!
Seine geplagten Sportsfreunde ahnen Ungutes. Aus langjähriger Erfahrung. Einer von ihnen verhilft ihm dennoch zum ersten Fall: Der Popmagnat und Juror einer Porno-Castingshow argwöhnt Untreue seiner aktuellen Flamme, der Burlesque-Tänzerin Fiona Popo. Onno soll ein Beweisfoto von ihr und dem Liebhaber liefern. Schon bald bekommt Onno Nick Dolans Nebenbuhler zu Gesicht. Der Kerl mit dem Spitznamen „Händchen“ ist zwei Meter groß, 130 Kilo schwer und die gefürchtete rechte Hand eines Hamburger Kiezoligarchen…
Was passiert, wenn ein Autor wie Frank Schulz zum ersten Mal im Leben seine wild wuchernde Phantasie und Sprachlust mit der spannungsgeladenen Handlung eines Thrillers kombiniert? – Schafft der Leser nicht, das Buch rechtzeitig zuzuschlagen, wird er hineingerissen in einen Strudel aus Verrat und aberwitzigen Dialogen, abgründigen Milieustudien und unvergesslichen Figuren, Hochspannung und Situationskomik.
Frank Schulz, geb. 1957 in Hagen bei Stade, lebt als freier Autor in Hamburg. Für die Romane seiner „Hagener Trilogie“ (Kolks blonde Bräute, 1991, Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien, 2001, Das Ouzo-Orakel, 2006) wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem „Förderpreis zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor“ (1999) sowie mit dem Hamburger „Hubert-Fichte-Preis“ (2004) und dem Hamburger „Irmgard-Heilmann-Preis“ (2006). Zuletzt erschien von ihm der Erzählband „Mehr Liebe“ (2010).
„Ich kann über Frank Schulz’ neuen Thriller wenig sagen … Ich lese ihn wie gebannt und möchte nicht gestört werden. Nur so viel: Jetzt kann sich die deutsche Gegenwartsliteratur endgültig warm anziehen.“ (Harry Rowohlt)
„Ein Buch von Frank Schulz ist immer ein Ereignis. Kaum angekündigt, beginne ich mich schon zu freuen.“ (Roger Willemsen)
„Wenn der überaus sprachmächtige Frank Schulz einen Krimi vom Stapel lässt, erwartet man natürlich gleich den Krimi aller Krimis – ein saftstrotzendes Wunderding von einem Buch. Das trifft es exakt.“ (Karen Duve)
„Spitzenbuch!“ (Wolfgang Herrndorf)
„Frank Schulz, dieser einsam herausragende Erzähler…“ (Edo Reents, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
„Schulz zählt zu den genauesten, unterhaltsamsten, wortgewaltigsten Autoren des Landes.“ (Stern)
„Einer aus der Riege der wirklich sprachmächtigen deutschsprachigen Erzähler“ (Die Welt)
- Kolks blonde Bräute, Haffmans Verlag 1991
- Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien, Haffmans Verlag 2001, Eichborn Berlin 2002
- Das Ouzo-Orakel, Eichborn Berlin 2006
- Die Hagener Trilogie im Schuber, Zweitausendeins 2008
- Naturlyrik, Anfängerkurs. Gelegenheitsverse, Haffmans Verlag 2008
- Mehr Liebe. Heikle Geschichten, Galiani Berlin 2010
- Onno Viets und der Irre vom Kiez, Galiani Berlin 16.02.2012
- Kolks blonde Bräute, Zweitausendeins 2004, Randomhouse 2007
- Mehr Liebe. Heikle Geschichten (mit Harry Rowohlt und Peter Jordan), Hörbuch Hamburg 2010
- Onno Viets und der Irre vom Kiez (mit Harry Rowohlt, Rocko Schamoni, Karen Duve und Jan Georg Schütte), Roof Music 16.02.2012
zu „Mehr Liebe":
„So geht das also mit der Liebe. Bitte mehr davon.“ (Süddeutsche Zeitung)
„Grandios hat Schulz sein bei Marie von Ebner-Eschenbach geborgtes, abgründig kluges Motto ‚Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen‘ eingelöst; er gönnt sie ihnen und sieht ihnen die Schwäche nach. Und wenn man liest, wie und warum er das tut, dann hat man doch wahrhaftig Tränen in den Augen: vor Lachen, vor Weinen und am Ende bloß noch vor Dankbarkeit.“ (Edo Reents, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
„Spannungsreich und traurig-schön sind sie, diese Erzählungen von vergehender Liebe, nagender Eifersucht, vergeblicher Anhimmelei und ausdauernder Schwärmerei.“ (Volker Hage, Spiegel)
„Schulz brilliert mit alten Qualitäten: der Einfühlung in Charaktere, der trennscharfen Beobachtung, stets eingebettet in raffinierte Dynamik.“ (Hamburger Abendblatt)
„Schulz’ Kurzgeschichten sind – und das ist das Beste, was man über Literatur sagen kann - von einer genialen Süße: leicht, locker, reif und humorvoll.“ (NDR Kultur)
„Frank Schulz pinselt mit dicker Borste wundersam feine Striche.“ (Titanic)
„Schulz ist mit 'Mehr Liebe' wieder Außergewöhnliches gelungen.“ (Die Welt)
„Schulz schreibt, wie andere sprechen, denken, fühlen. Meisterhaft gibt er Idiome nicht einfach wieder, er legt zugleich Mentalitäten der Milieus frei.“ (Hannoversche Allgemeine)
„Frank Schulz besitzt diese oft unterschätze, dabei ganz wesentliche und gar nicht hoch genug wertzuschätzende Qualität des wahren Dichters: Er ist schlicht unfähig, den Leser zu langweilen. (...) Ihre sprachliche Suggestionskraft und ihre Wahrhaftigkeit machen die Geschichten ohnedies zu Kunstwerken, die für sich allein stehen.“ (taz)
„Wunderschöne, leicht traurige bis sehr witzige Miniaturen hat Frank Schulz in 'Mehr Liebe' versammelt.“ (Buchjournal)
„Schulz zählt zu den genauesten, unterhaltsamsten, wortgewaltigsten Autoren des Landes“ (Stern)
zur „Hagener Trilogie“:
„Sowieso mein Lieblingsautor.“ (Harry Rowohlt)
„So hätte Arno Schmidt geschrieben, wenn er nicht bescheuert gewesen wäre.“ (Gerhard Henschel)
„Frank Schulz ist ein Meister der Komik. Um die Misere ins Komische zu wenden, zieht er alle Register: Scherz, Satire, Ironie, Kalauer, Parodie, Nonsens et alia. Ein humoristisch-realistisches Monumentalwerk.“ (Michael Kohtes, Die Zeit)
„Ein Meisterwerk der literarischen Hochkomik.“ (Stephan Maus, Süddeutsche Zeitung)
„Frank Schulz. Kann man sich leicht merken. Und muss man sich merken. Denn er zählt zu den genauesten, unterhaltsamsten und wortgewaltigsten Autoren des Landes.“ (Stern)
„... das ist abgrundtief komisch. (...) einer der genialsten Schelmen- und Entwicklungsromane der Gegenwart!“ (Focus)
„Ein Meisterwerk“ (Titanic)
„Nimm und lies! Hier warten Sprachkunst, Herzensbildung, Witz!“ (Intro)
„Schulz ist Kult“ (Paul Kersten, NDR-Kulturjournal)