Bestsellerautor Christian Y. Schmidt (Genschman, Wir sind die Wahnsinnigen, Allein unter 1,3 Milliarden, Bliefe von dlüben) führt das interessanteste Leben der Welt. Er war Titanic-Redakteur, Bundeswehrsoldat, Graffiti-Sprayer, Maoist, Reiseleiter, Filmregisseur, Nazidarsteller und hat mit den weltweit bestaussehenden Frauen geschlafen. Er kannte und kennt die wichtigsten Prominenten auf der Erde, traf Joseph Beuys und Wienerwaldkönig Friedrich Jahn; bereits als Zweijähriger hat er dem damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss die Hand geschüttelt. Er machte Karl Eduard von Schnitzler („Der schwarze Kanal“) zum Titanic-Kolumnisten, erfand das TV-Format Big Brother, und hat für Thomas Gottschalk und Verona Feldbusch gearbeitet. Er lebte oder lebt in Bielefeld, Peking, Hongkong, Berlin und Singapur, je nachdem, wonach ihm gerade ist. Außerdem isst er alles, was man ihm vorsetzt.
Bisher hat Schmidt nicht über sein spektakuläres Leben geredet. Jetzt bricht er sein Schweigen. In „Zum ersten Mal tot“ berichtet er darüber, wie aus ihm die interessante Persönlichkeit wurde, die er ist. Das heißt, er berichtet über seine ersten Male: Die allererste Idee, das erste Mal auf Drogen, die erste Arbeit, der erste Sex, das erste Mal als Comedysklave, das erste Mal in einer Anstalt, das erste Mal wieder draußen, das erste Mal an einer exotischen Krankheit erkrankt, zum ersten Mal in der DDR. Ansonsten geht es um Maoisten bei der Bundeswehr, Star Trek, Neandertaler, eine Sinologinnenverschwörung und die Stasi. Hat man das Buch ausgelesen, weiss man zwar immer noch nicht genau, wie Schmidt diese interessante Persönlichkeit wurde. Man hat aber eine Ahnung.
Christian Y. Schmidt war bis 1996 Redakteur des Satire-Magazins „Titanic“. Seitdem arbeitet er als freier Autor. Außerdem ist er Senior Consultant der Zentralen Intelligenz Agentur, sowie Redakteur und Gesellschafter des Weblog „Riesenmaschine“, dem 2006 der Grimme online-Preis verliehen wurde. Zusammen mit Achim Greser, Heribert Lenz und Hans Zippert verfasst er die Comic-Serien „Genschman“ und „Die roten Strolche“. 1998 erschien seine kritische Joschka Fischer-Biografie „Wir sind die Wahnsinnigen“, 2008 das viel beachtet Reisebuch „Allein unter 1,3 Milliarden“ (2010 als „Duzi zai 13yi ren zhi zhong“ auch auf Chinesich) und 2009 der China-Crashkurs „Bliefe von dlüben". Seit 2009 berichtet Schmidt zweiwöchentlich in einer satirischen taz-Kolumne aus China. Momentaner Titel: „Im Jahr des Tigers".
zu „Zum ersten mal tot“
„Zum ersten Mal tot“ ist eine schamlos verlogene Autobiographie, wie man das von einem ehemaligen Führungsoffizier des Frankfurter Satireblatts „Titanic“ erwarten darf. Weil Schmidt nicht nur ein brillanter Stilist ist, sondern zudem wissenschaftlicher Avantgardist, hat er seine Confessiones nicht einfach tumb à la Grass heruntergeschrieben, sondern aus ihnen ein Standardwerk der Erste-Mal-Forschung gemacht.... Doch liegt der Hauptreiz des Buches darin, uns allen bekannte Verfallsmuster wie den lebensruinierenden Ausgehzwang oder eingebildete Hirntumore endlich auf den Begriff zu bringen – und das zum ersten Mal so phantastisch lustig." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Oktober 2010)
zu „Bliefe von dlüben. Der China-Crashkurs“
„Eine ziemlich perfekte Mischung aus Information und Unterhaltung.“ (Katharina Mahrenholz, NDR)
„Christian Y. Schmidt, der aus China Kolumnen für das Satire-Magazin Titanic verfasst, ist nichts heilig, und das ist gut so... Dieses witzige und gemeine Buch über den Alltag in Beijing eignet sich hervorragend als Geschenk für in den Westen Heimgekehrte oder solche, die planen, sich in Beijing anzusiedeln – oder auch nur eine Reise dorthin zu tun.“ (Katharina Schneider-Roos, Falter/Wien)
„Christian Y. Schmidt entzündet ein asiatisches Feuerwerk aus Mythen und Vorurteilen. Seine gesammelten 'Bliefe von dlüben' sind kein trockener Reisebericht, sondern eine lebenspralle Ethnografie, die der sich in China lebende Autor im schonungslosen interkulturellen Selbstversuch erschrieben hat. Endlich ein Kulturführer, der das Fachwissen vom Sinologen-Stammtisch in die breite Gesellschaft trägt. Schmidts Buch ist so vieles, das man sich fragt, was es denn nicht ist. Ganz einfach: langweilig.“ (Malte Herwig, Literaturen)
„Aus dem Mosaik der Alltagsbeobachtungen und der Fremdheitsgefühle, das die unterschiedlichen Kolumnen bilden, ergibt sich nach und nach ein Bild eines Landes oder zumindest einer Stadt und ihrer Bewohner. Die definitiv ganz anders sind als wir. Aber ganz anders als wir dachten, dass sie anders seien. Wenn man das begriffen hat, dann hat man das große China-Abitur, das Christian Schmidt verspricht, bestanden. Und unterhaltsamer hat man nie einen Abschluss gemacht.“ (Kathrin Fischer, Hessischer Rundfunk)
„China-Urlaub geplant? Dann muss dieser Crash-Kurs mit. Witzig erklärt er Fashion-No-Gos, Alltags-Absurditäten und räumt mit Irrtümern auf.“ (Petra)
„In diesem Riesenwust von auf China bezogenen Büchern, der jetzt vor der diesjährigen Frankfurter Buchmesse über uns hereinbricht ist diese lockere, aber nicht oberflächliche, diese sarkastische, ironische, aber nicht unkompetente Herangehensweise an den Komplex chinesische Gegenwartswirklichkeit ganz wohltuend und, ehrlich gesagt, meinem Lebensgefühl recht nahe kommend.“ (Salli Sallmann, Kulturradio rbb)
„Aufbauend auf seiner Titanic-Kolumne, berichtet Christian Y. Schmidt in Bliefe von dlüben vom Abenteuer Alltag. Auf so eine unterhaltsame Weise, dass man die Leser dieses Breviers daran erkennen wird, dass sie stossweise krähen, glucksen und feixen, dabei aber in der Lektüre fortfahren, weil es gar zu interessant ist, was Schmidt aus seiner Wahlheimat zu berichten weiß... Vor allem aber nimmt er die nicht totzukriegenden Stereotypen der westlichen Journalisten aufs Korn, auf dass sie sich an die eigene lange Nase fassen.“ (Stephan Schomann, Die Zeit)
„Vorurteile über China abzuräumen, hat sich der Journalist und Satiriker Christian Y. Schmidt vorgenommen mit seinem Band Bliefe von dlüben : kurzen Kolumnen, die in Titanic und taz erschienen sind. Das gelingt ihm äußerst unterhaltsam.“ (Hubert Wolf, Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
„Sinologischer Fluch-Knigge, Hunderestaurant-Führer, Einkaufsbrevier für Produktpiraten - Schmidts Buch ist so vieles, dass man sich fragt, was es denn nicht ist. Ganz einfach: langweilig." (Literaturen)
zu „Allein unter 1,3 Milliarden“
Ein Buch, "das bestens neben den Werken von witzigen Reisebuchautoren wie Bill Bryson oder Douglas Adams bestehen kann". (Thomas Bodmer, Tagesanzeiger, Zürich)
„Ohne Zweifel ist dies eins der besten Reisebücher, die in letzter Zeit geschrieben wurden.“ (Dieter Groenling, die tageszeitung)
„Christian Y. Schmidt hat eines der schönsten Bücher dieses Jahres geschrieben.“ (Adrian Zielcke, Stuttgarter Zeitung)
„Schmidt ist ein Meister ironischer Selbstreflexion... Dem Autor [ist] so ein großes Stück Reiseliteratur gelungen, das das Potential hat, auch über den deutschen Sprachraum hinaus Interesse zu wecken.“ (Deutschlandfunk)
„Wissend und liebevoll“ (Neon)
„Yeah yeah, I genuinely enjoyed the damn thing, no matter how much I wanted to hate it.“ (Lovegermanbooks)